5 Fragen an: Mein Schiff General Manager Axel Sorger

Mein Schiff General Manager Axel Sorger
Mein Schiff General Manager Axel Sorger

Fast zwei Jahrzehnte fährt Axel Sorger nun schon zu See. Seit den 90er Jahren hat er sich beruflich, und anscheinend als Lebensaufgabe, auf Kreuzfahrtschiffe und dann auf den deutschen Markt spezialisiert. Für den gebürtigen Niedersachsen sind die Weltmeere schon längst zur zweiten Heimat geworden. Kaum einer kennt die Mein Schiff Flotte so gut wie Axel Sorger – er ist seit 2008 Teil der TUI Cruises Mannschaft und hat schon an Land bei der Planung der Flotte mitgewirkt, bevor das Unternehmen überhaupt ein Schiff besessen hat. Jedes der vier Schiffe hat er von Anfang an begleitet und in Dienst gestellt. Wenn er mal nicht an Bord ist, lebt er in Ostfriesland und geht seinen Hobbies wie Ausdauersport, Fernwanderungen, Musik und Literatur nach.

Auf See zu Hause: General Manager Axel Sorger

Auf See zu Hause: General Manager Axel Sorger

Was ist dein Lieblingsplatz an Bord und warum?
Auf der Mein Schiff 3 und der Mein Schiff 4 sind es die Ausgucke auf Deck 15, weil man dort so schön in die Weite, auf das Meer und auf das große Ganze schauen kann.

Was ist dein absoluter Wohlfühlmoment an Bord und warum ist das so?
Einen Kaffee in der Café Lounge der Mein Schiff 3 und der Mein Schiff 4  (im achteren Schiffsbereich) zu trinken, wenn sich das Schiff in bewegter See befindet. Ich mag es die Fortbewegung des Schiffes in Verbindung mit dem Horizont zu sehen und zu fühlen, dass man es mit den Elementen zu tun hat.

Was war die kurioseste Situation während deiner Zeit an Bord?
Schwer zu sagen nach so vielen Jahren auf See.  Aber kurios war es im letzten Jahr, als nach einem großen Gepäckbandausfall auf dem Flughafen Frankfurt alle 200 Koffer unserer betroffenen Gäste komplett wieder gefunden, dann schnellstmöglich per Transporter auf den Weg nach Dubrovnik gebracht wurden, dort eine Stunde vor dem Auslaufen in der Nacht auf der Mein Schiff 3 ankamen und beim durchzählen kein einziger Koffer fehlte.

Welche Situation war in deinem Berufsleben die schönste und warum?
Der schönste Moment war es, zu realisieren, auf meiner ersten Weltreise, wo es eigentlich immer weiter und täglich nach Osten ging, Ende der 90er Jahre, als damals noch junger Hotel Manager, wie vielfältig und verschiedenartig doch die Welt und ihre Menschen sind.  Und dass das auch gut und bereichernd ist. Deshalb finde ich es täglich immer wieder herausfordernd und erfrischend mit so vielen unterschiedlichen und verschiedenen Menschen und Kulturen zusammen arbeiten zu dürfen. Meistens haben wir um die 40 Nationalitäten an Bord – die kleinen „united Nations“ also – friedlich vereint und zusammen arbeitend und lebend. Das ist doch ein Beispiel und Signal, dass es friedlich miteinander gehen kann.

Was ist das Beste an deinem Beruf und warum?
Jeder Tag steckt neben einer gewissen Routine voller Überraschungen, Wendungen und neuer Erfahrungen. Jeder Tag auf der Mein Schiff Flotte schenkt mir neue Freude, Motivation und Antrieb.

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