Flitterwochen an Bord der Mein Schiff 3

Die erste Kreuzfahrt überhaupt und dann gleich die Flitterwochen, das ist ein ganz besonderes Erlebnis. Wie es Ivonne und ihrem Mann auf hoher See ergangen ist und welcher ihr persönlicher Lieblingsplatz an Bord ist, erzählt sie uns im heutigen Reisebericht:

The Beginning

Im Rahmen unserer Hochzeit mussten wir uns vorab überlegen, wohin unsere Flitterwochen gehen sollten. Malediven, Afrika, Asien… warum nicht direkt einfach mehrere Orten, haben wir uns gefragt. Eine Kreuzfahrt! Da musste ich jetzt nur noch meinen Verlobten überzeugen. Gesagt, getan und obwohl er einer Kreuzfahrt erst skeptisch gegenüberstand wagten wir dieses Abenteuer und buchten eine 14 tägige Kanaren-Route.

Final Countdown

Ich war noch nie so aufgeregt vor einer Reise. Als es endlich soweit war, brachten uns unsere Schwiegereltern zum Flughafen – mit der kleinen Bemerkung, dass sie auch gern mal eine Kreuzfahrt machen würden. Am Flughafen angekommen ging erstmal das Warten los, denn die Maschine hatte leider Verspätung. Angekommen am Flughafen wurden wir herzlich empfangen und auch im Bus war trotz Verspätung eine ausgelassene Urlaubsstimmung. Unser Bus kam an, wir stiegen aus und dann stand sie da – unsere neue Liebe, die Mein Schiff 3.

Alle Erinnerungen an die Flitterwochen werden selbstverständlich festgehalten

Der erste Eindruck

Nach dem Check-In betraten wir unsere Kabine und uns stand das nächste Grinsen im Gesicht: Zwei Flaschen Sekt, Pralinen und eine persönliche Glückwunschkarte standen auf dem Tisch. Alles so liebevoll und modern eingerichtet und Stauraum gab es auch mehr als genug. Es war bereits spät abends, aber wir mussten uns unbedingt den Balkon anschauen: Daher gingen wir raus, erblickten die beleuchtete Stadt und wussten schon jetzt – der Urlaub wird grandios. Im ausgelegten Flyer fanden wir direkt den Programmpunkt „Schiffsrundgang für Erstkreuzfahrer“, das war genau das Richtige für unseren ersten Tag. Aufgeschreckt vom wahnsinnig lauten Ertönen des Schiffshorns verließen wir schlagartig unsere Kabine und eilten aufs Pooldeck, um unsere erste Ausfahrt erleben zu können. Als dann noch die Schiffshymne „Große Freiheit“ ertönte, standen mir schon die Tränchen in den Augen.

Unser erster Seetag

Am Morgen machten wir uns direkt auf den Weg zum Buffetrestaurant, dem Anckelmannsplatz und wurden dort von der Vielfalt, der Frische und der liebevollen Dekoration der Speisen überrascht. Das kannten wir so von keinem Hotel zuvor. Problemlos fanden wir auch einen Sitzplatz am Fenster. Zu keiner Zeit an den kommenden Tagen war das Restaurant überlaufen oder von der Geräuschkulisse nicht auszuhalten, wie man es so von anderen Reedereien vorab gehört hat. Am frühen Nachmittag nahmen wir dann an der geplanten Führung durch das Schiff teil. So fand ich auch meinen bisher ungeschlagenen Lieblingsort, wenn man wirklich mal Ruhe braucht und es gibt dort den besten Latte Macchiato auf dem Schiff: Die Himmel & Meer Lounge. Abends hatten wir dann unsere erste Tischreservierung im Steakrestaurant Surf & Turf, denn wir hatten vorab das Gourmetpaket gebucht. Eins können wir sagen: Wir haben noch nie irgendwo so gut gegessen und dazu einen tollen Service genossen. Der Tag endete mit der Willkommens-Show „Leinen Los“ im Theater und einem anschließenden Cocktail an der Meerleben-Bar.

Hafen von Funchal – Madeira

Zu den beliebten Ausflügen auf Madeira zählt eine abenteuerliche Korbschlittenfahrt

Unsere ersten beiden Landtage verbrachten wir auf Madeira. Wir entschieden uns vor Ort für die Fahrt mit der Seilbahn und den legendären Korbschlitten. Bereits der Weg entlang des Hafens zur Seilbahn ließ erahnen, warum Madeira auch die Blumeninsel genannt wird, überall und allen Farben blühte es. Der Ausblick vom Berg und auch die Fahrt selbst waren den doch beträchtlichen Preis definitiv wert.

Hafen von Santa Cruz – La Palma

In Santa Cruz, La Palma entschieden wir uns für einen Stadtbummel durch die tollen Gassen und machten uns auf die Suche nach dem Fußball-Stadion. Der Weg dahin lohnte sich jedoch gleich doppelt, denn am Stadion angekommen entdeckten wir eine schmale Treppe, die auf einen Berg hinaufführte. Von oben bot sich uns ein wahnsinnig toller Ausblick, den wir nicht erwartet hätten. Außerdem fanden wir eine kleine Gasse, die ich so noch nirgendwo anders gesehen hatte: Ein Hauseingang hübscher als der andere. Wir hätten uns dort ewig aufhalten können. Dann ging es aber wieder zurück zu unserer neuen Liebe, denn wir genossen jede Minute an Bord. Was es aber an diesem Tag unbedingt zu erwähnen gibt, ist die tolle Crew-Show im Theater. Unter den Mitgliedern der Crew (Housekeeping, Brücke, Maschinenraum, Security etc.) gibt es wahre Supertalente. Dieter Bohlen hätte mal an Bord sein sollen.

Seetag & Hafen von Arrecife – Lanzarote

Auch dieser Seetag stand ganz im Zeichen der Flitterwochen. Wir genossen die Ruhe in der Sauna und auf dem herrlichen Außenspa-Deck. Gegen 19 Uhr legten wir dann am Hafen von Lanzarote an und die Mein Schiff 3 erhellte in Ihrer ganzen Pracht den ganzen Hafen. Am kommenden Tag hatten wir eine Kajaktour zu den Papagajostränden gebucht. Auch diesen Ausflug werden wir sicher in Erinnerung behalten. Traumhaftes Wetter, hellblaues Wasser und dazu Schnorcheln. Was will man mehr? – ein tolles Erlebnis.

Ein besonderes Erlebnis war ebenfalls die Kajaktour und der Schnorchelausflug auf Lanzarote

Der Nachmittag sollte dann eine Überraschung für unsere Schwiegereltern mit sich bringen. Da wir seit dem ersten Tag so von der Kreuzfahrt begeistert waren, haben wir an Bord die Chance genutzt und bereits unsere nächste Kreuzfahrt gebucht – samt Schwiegereltern. Nun fahren wir im Februar 2021 mit der Mein Schiff 2 in die Karibik – zu viert.

Santa Cruz – Teneriffa – Ein Tag im Loropark

Auch der nächste Tag hielt ein weiteres Highlight unserer Reise bereit. Wir haben einen Ausflug in den Loropark gebucht. Für uns war dies tatsächlich der schönste Zoo, den wir je besucht haben. Die liebevoll angelegten Gehege und Außenanlagen und der Umgang mit den Tieren, überzeugten uns sehr.

Unser letzter Tag – La Gomera – 25 Grad und Sonne

Auch unseren letzten Tag nutzten wir für einen Ausflug. Wir entdeckten La Gomera im Rahmen der „Kleinen Inselrundfahrt“ mit dem Bus. Wer Höhenangst hat sollte lieber am Gang sitzen, denn die Serpentinen auf La Gomera haben es in sich. Die Aussicht in den Bergen war außergewöhnlich schön. Im Anschluss bummelten wir noch durch San Sebastian, um die letzten Souvenirs zu besorgen und konnten uns an der Schönheit dieses kleinen Städtchens mit seinen kleinen Gassen und dem tollen Strand kaum satt sehen.

Die atemberaubende Aussicht von oben auf La Gomera

Wieder am Schiff angekommen hieß es für uns nun leider schon Koffer packen, was uns definitiv noch nie so schwergefallen ist.

Danke an TUI Cruises und die gesamte Crew der Mein Schiff 3 für diese grandiosen Flitterwochen. In gut 360 Tagen sind wir wieder da – mit Verstärkung!

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.