Gastbeitrag: Dubai mit Oman – mit der Mein Schiff 5 durch den Orient

Hannes von ANOTHER TRAVELSTORY hat mit seiner Freundin auf der Mein Schiff 5 unserere Orient-Route bereist – seinen ausführlichen Bericht gibt es hier:

Ich bin schon sehr viel in der Welt rumgekommen, ob mit dem Camper, dem Zug oder dem Flugzeug. Asien, Australien, Afrika und Europa habe ich zusammen mit meiner Freundin Nastja im vergangenen Jahr bereist. Das sind viele Kulturen, in die wir eingetaucht sind und dadurch unseren Horizont erweitern konnten. Doch der Orient war uns bislang unbekannt, bis wir uns dann dazu entschieden haben, eine Kreuzfahrt zu buchen und auch diese Region auf unserer „Bucketlist“ (Anm. der Redaktion: Das ist eine Liste von Dingen, die man bis zu seinem Lebensende gemacht haben will.) abzuhaken. Wochenlang fieberten wir auf unsere Reise mit der Mein Schiff 5 hin. Sie sollte uns von Dubai über Khasab und Muscat im Oman nach Abu Dhabi und wieder zurück nach Dubai führen. Vorab hatten wir uns einige Tipps eingeholt und eine „Bucketlist“ erstellt, mit Dingen, die wir unbedingt während unserer Reise sehen und erleben wollten, sowohl an Land als auch an Bord. Eines stand aber mit Sicherheit im Fokus: die Erholung.

Unsere Bucketlist für die Reise auf der Mein Schiff 5

Von Düsseldorf nach Dubai und auf die Mein Schiff 5

Am 27. November starteten wir voller Euphorie Richtung Flughafen Düsseldorf. Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Dennoch waren wir froh, dass der große Tag gekommen war und wir endlich in den Flieger gen Osten stiegen. Mit den Gedanken an die Mein Schiff 5 ging der knapp siebenstündige Flug schnell vorbei. In Dubai angekommen, ging es gleich weiter zum Hafen. Bei Check-in im Kreuzfahrtterminal wurden wir freundlich von der Crew der Mein Schiff 5 in Empfang genommen und uns wurde alles Wichtige erklärt. Und dann standen wir das erste Mal vor der Mein Schiff 5. Wir konnten unseren Augen kaum trauen. So imposant hatten wir uns das Kreuzfahrtschiff nicht vorgestellt. Es ging an Bord und wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Auf 15 Decks, die entweder über das Treppenhaus oder einen der Fahrstühle erreicht werden können, befinden sich zwölf Bistros und Restaurants, 14 Bars und Lounges, ein Basketballplatz, ein modernstes Fitnessstudio, vier Whirlpools, eine Einkaufspassage, ein Sauna- und SPA-Bereich und vieles mehr. Gegen 10 Uhr Ortszeit standen wir nun da, waren das erste Mal auf einem Kreuzfahrtschiff mitten im Hafen Dubais und dann auch noch mit Blick auf das höchste Bauwerk der Welt. Wenn ich heute über diesen Augenblick spreche, bekomme ich gleich wieder dieses Glücksgefühl im Bauch.

Nastja und ich hatten eine Balkonkabine auf Deck 8. Als ich die Tür zur Kabine öffnete, ging das Staunen weiter. Die Größe der Kabine: Wow. Und die Einrichtung: so schön. Alles war super hell eingerichtet und es war alles vorhanden, was man zum Wohlfühlen benötigt: Kaffeemaschine, Bademäntel, Hausschuhe und sogar eine Wasserkaraffe, mit der man sich auf dem Flur Wasser holen konnte. Der Balkon war richtig groß und ich wusste, dass mir der morgendliche Kaffee mit Ausblick schmecken würde. Wir haben dann erst einmal die Schwimmsachen ausgepackt und ab ging es auf Deck 12, das Pooldeck, zum Sonnenbaden. So ließ es sich aushalten. Nach unserem ersten Abendessen an Bord der Mein Schiff 5 war die Seenotrettungsübung dran. Anschließend entschieden wir uns dafür, den Saunabereich zu testen. Wir hatten ihn fast für uns allein und es war unglaublich schön. Entspannter hätten wir unsere Kreuzfahrt nicht starten können.

Endlich angekommen: Unser erster Sonnenuntergang an Bord.

Auf Landgang in Dubai

Von der Sonne geweckt, starteten wir mit einer Tasse Kaffee auf unserem Balkon in unseren ersten richtigen Tag an Bord. Bis 21 Uhr blieb die Mein Schiff 5 noch im Hafen Dubais und für uns alte Weltenbummler hieß dies, dass wir Dubai erkunden würden. Wir hatten vorab auf Deck 4 bei den Ausflugsexperten einen Landausflug für den Vormittag gebucht: eine Wüstensafari. Auf die freuten wir uns wahnsinnig.

Eines der vielen Highlights unserer Reise: Die Wüstensafari in Dubai.

Nach dem Frühstück ging es dann an Land. In einem Toyota 4×4 WD fuhren wir in die Wüste. Dort angekommen, gab es zunächst die Möglichkeit, auf einem Kamel zu reiten und Quad zu fahren. Anschließend folgte eine Berg- und Talfahrt quer durch die Dünen. Das war einfach atemberaubend und wir empfehlen diese Tour ganz klar weiter. Nach dieser beeindruckenden Erfahrung ließen wir uns zur Dubai Mall und dem Burj Khalifa fahren. Einen Tag zuvor hatten wir das größte Bauwerk der Welt noch von Bord der Mein Schiff 5 aus der Ferne gesehen und nun standen wir direkt davor. Nach einem erlebnisreichen Tag waren wir froh, als wir wieder zurück an Bord waren. Als die Mein Schiff 5 schließlich aus dem Hafen ausfuhr, winkten wir den zurückgebliebenen Kreuzfahrtschiffen.

Atemberaubende Aussicht aus dem Burj Khalifa.

Ein unvergesslicher Geburtstag

An Tag 2 unserer Kreuzfahrt mit der Mein Schiff 5 war Nastjas Geburtstag. Wir genossen den sonnigen Tag am Pool. Und dann hieß es für uns „Bademantel an!“ und ab in den SPA-Bereich. Ich hatte für uns eine Ganzkörpermassage mit Meersalz-Peeling gebucht. Ich kann mich nicht entsinnen, wann ich zuletzt so tiefenentspannt war. Nach der Überraschung ist vor der Überraschung und so entführte ich meine Freundin zum Dinner in das Exklusiv-Restaurant Hanami – by Tim Raue auf Deck 4. Dort werden fernöstliche Spezialitäten an dem wahrscheinlich schönsten Ort an Bord, im Diamanten mit Blick aufs offene Meer, serviert. Unser Dinner im Hanami – by Tim Raue haben wir natürlich besonders genossen. Übrigens: Für alle Sushi-Liebhaber oder die, die es gerne werden möchten, gibt es auf der Mein Schiff 5 Sushi-Kochkurse.

Die Vielfalt von Omans Hauptstadt Muscat

Am nächsten Morgen wachten wir in einem neuen Hafen und einem uns noch unbekannten Land, nämlich im Oman, auf. Ja, das ist Kreuzfahrt-Feeling pur und ich liebe es. Das Angebot von Omans Hauptstadt Muscat ist super vielseitig. Wir entschieden uns dafür, die Sultan Qaboos Moschee, den Sultan Palast und die Märkte zu erkunden. Da es an diesem Tag so heiß war, waren wir richtig glücklich, als wir uns am frühen Nachmittag an Bord der Mein Schiff 5 im Pool abkühlen konnten.

Weit und breit nur Meer

Während unserer siebentägigen Route durchs Morgenland hatten wir auch einen Seetag. An diesem Tag widmeten wir uns dem umfassenden Entertainment-Angebot an Bord der Mein Schiff 5. Am Abend fand auf dem Pooldeck eine Party mit Livemusik, Tanzeinlagen, Fruchtspießen und Schokobrunnen statt. Ja, das war genau mein Geschmack.

1001 Nacht in Abu Dhabi

Unser nächster Stopp führte uns mit der Mein Schiff 5 nach Abu Dhabi. Vom Hafen aus ging es für uns zur Sheik Zayid Mosschee. Dieses Bauwerk ist wirklich atemberaubend und eine klare Empfehlung für deinen Landtag. Zurück an Bord freuten wir uns auf ein leckeres A-la-carte-Dinner im Hauptrestaurant Atlantik. Ein Tipp von uns ist die Himmel & Meer Lounge, wo man u. a. gesunde Smoothies genießen kann. Und die Aussicht durch die großen Panoramafenster ist fantastisch.

Atemberaubend: Die Sheik Zayid Moschee.

Ein letzter Tag in Dubai, der Stadt der Superlative

Und schon war der letzte Tag unserer Kreuzfahrt gekommen. Wir waren zurück in Dubai und machten uns nochmal auf, um den atemberaubenden Ausblick auf dem Burj Khalifa zu genießen. Nachdem wir auch an Bord der Mein Schiff 5 noch einmal das vielfältige Angebot in Anspruch genommen hatten, machten wir uns daran, die Koffer zu packen. Traurig darüber, dass wir von Bord mussten, aber auch glücklich über diese unglaublich schönen Erfahrungen, die wir über die sieben Tage sammeln durften, hieß es für uns am nächsten Morgen Abschied nehmen.

Mein Fazit: Auch wenn ich nicht alle meine Punkte auf meiner „Bucketlist“ abhaken konnte, war diese Reise der absolute Wahnsinn. Es war mit Sicherheit nicht meine letzte Kreuzfahrt. Die Art des Reisens hat mich echt überzeugt. Wir haben uns während unseres gesamten Aufenthaltes an Bord der Mein Schiff 5 sehr gut aufgehoben gefühlt. Toll finden wir, dass Nachhaltigkeit bei der gesamten Mein Schiff Flotte großgeschrieben wird. So wird fast vollständig auf Plastik verzichtet, der Energieverbrauch reduziert und die Emissionen runtergeschraubt. Weiter so!

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