Jeder Mein Schiff Barkeeper hat ein Geheimnis

Mein Schiff Mixologist Martin Mayerhofer
Mein Schiff Mixologist Martin Mayerhofer

An ihnen kommt keiner vorbei: Irgendwann lernt jeder Kreuzfahrt-Gast Martin Mayerhofer und seinen Kollegen an der TUI Bar auf der Mein Schiff kennen. Ein Aperitiv vor dem Abendessen, ein Digistiv nach einem Restaurantbesuch. Der Cocktail kurz nach der Anreise wird hier gerne bestellt, genau wie ein Abschiedsdrink oder der kleiner Absacker nach dem Theaterbesuch. Hier trifft man irgendwann jeden Gast, die Bar mit seiner langen Theke und den vielen gemütlichen Sitzmöglichkeiten gehört zu den beliebtesten Treffpunkten an Bord. Das Tolle dabei: Fast alle Cocktails sind im Premium Alles Inklusive Konzept der Mein Schiff Flotte von TUI Cruises enthalten.

Gerät man da als Barkeeper nicht schnell ins Schwitzen? „Die vielen Besucher sind kein Problem für uns. Wichtig ist es, dass man ein eingespieltes Team ist, damit die Abläufe reibungslos klappen“, sagt Martin Mayerhofer. Er und seine insgesamt acht Kollegen, beherrschen alle Tricks und Kniffe, die ein Barkeeper kennen muss. Der gebürtige Bayer, der zum ersten Mal an Bord der Mein Schiff Flotte arbeitet, legt sehr viel Wert auf Details bei seinen Cocktails. „Es sind die Kleinigkeiten, die einen Drink besonders machen“, sagt er.

Es sind die Kleinigkeiten, die einen Drink besonders machen

Niemals würde er einen Martini-Cocktail (Gin, Wermut, Olive) vor dem Genuss schütteln. „Beim Shaken würde das Eis die Flüssigkeiten aufbrechen und der gute Geschmack ginge verloren“, so der Spezialist. Martin rührt die Flüssigkeiten so lange, bis sie sich miteinander harmonisch verbinden, dann gibt er sie in ein mit Eiswürfeln vorgekühltes Glas.

Ein wenig Schmelzwasser ist okay

„Wenn ein wenig Schmelzwasser von den Eiswürfeln im Glas verbleibt, ist das okay“, sagt er kurz, bevor die Olive in den Cocktail gleitet. „Das intensiviert den Geschmack.“ Seine weiteren Spezial-Empfehlungen: Vor dem Essen einen Manhattan (Canadian Whisky, Vermouth Rosso, Angostura Bitter) trinken. „Der Manhattan gehört als kleiner, aromatischer und stark alkoholischer Shortdrink zur Gruppe der Before-Dinner Cocktails.“

Nach dem Essen gibt es für ihn nur den White Russian. Grund: Er ist cremig und gleichzeitig stark im Geschmack.Egal welchen Cocktail man in der TUI Bar auf der Mein Schiff Flotte bestellt, er wird immer von einem Profi-Barkeeper mit viel Liebe zum Beruf hergestellt. Und jeder von ihnen hat ein kleines Geheimnis – das heißt, jeder von ihnen, benutzt einen kleinen Kniff, um den Cocktail noch schmackhafter zu gestalten. Martins Trick: „Ich mag den Geschmack vom White Russian. Als letzten Schliff zeste ich eine Orangenscheibe über der Sahnehaube, diese wenige Spritzer Saft geben ein besonderes Aroma. Und bevor man einen Schluck nimmt, riecht man die fruchtige Frische der Orange, das öffnet alle Geschmacksnerven und bereitet optimal auf den Drink vor.

Tipp vom Mixologist Martin Mayerhofer

Für Zuhause empfehle ich einen Whiskey Sour. Der ist sehr geschmackvoll, elegant und ein moderner Klassiker. Zudem besteht er aus drei Komponenten, zwei davon hat man sowieso im heimischen Vorratsschrank: Zitrone und Zuckersirup. Einfach Whiskey, Zitronensaft und Zuckersirup (den kann man schnell selbst mit Wasser und Zucker (Mischungsverhältnis 2:1) anrühren. Alles in einen Mixergeben, kräftig mischen und in ein Glas mit Eiswürfeln geben.

    5 Kommentare

    • Michaellight sagt:

      Moin, moin,
      gerade zurück aus der Hotelverlängerunswoche auf Mallorca nach der Mittelmeer-mit-Ibiza-Reise.

      Hier konnten wir uns selbst überzeugen, was gute und was gar nicht so gute Cocktails sind.
      Der Punkt geht eindeutig an die Mein Schiff 4! – Hier kommt nur Qualität ins Glas.
      Und das schreibe ich aus Überzeugung und nicht weil ich dafür bezahlt werde, -wobei man über alles reden kann ;-).

      Ich habe eure Mixmeister etwas bei ihrer täglichen Arbeit beobachtet und trotz großer Besuchermengen wird jeder Drink hochwertig produziert, Chapeau!

      Der Aquavit und der Ouzo kommen aus dem Eisfach. Beim Sambuca sind die Kaffeebohnen selbstverstandlich, und auf dem Milchschaum im Cappuccino trohnt ein hauchdünnes Schokoladentäfelchen.

      Mein persönlicher Favorit war jedoch der Pina Colada, der mit zwei Rumsorten ( Bacardi und Myers Rum) hergestellt wird. Hinzu kommt ein Premix, bei dem ich schon Sorge hatte. Vollkommen zu unrecht, denn diese Mischung hat nichts mit der künstlichen Ware

      aus dem Billighotel zu tun.

      Nun meine Frage zum Nachbasteln: Was ist in diesem Premix enthalten?

      Noch mal herzlichen Dank für die hohe Qualität.

      • Michaellight sagt:

        Die Resposezeiten gleichen aber einer Reisegeschwindgkeit von etwa 6 Knoten. 2 Tage rum umd immer noch keine Antwort. Nanu? Alle auf dem Sonnendeck?

        • Hallo Michael, wir mussten das erst einmal von den Kollegen organisieren. Nun aber:

          Der Pina Colada:
          3 cl Myers Rum
          3 cl weißer Bacardi Rum
          3 cl Kokosnusssirup
          2 cl Schlagsahne
          10 cl Ananassaft

          Das Ganze mit Crushed Ice mischen und mit Ananas und Kirsche garniert im Hurricane Glas servieren.

          Bei den Mengen die unser Barpersonal servieren muss, mischen die sich selber schon Kokosnusssirup, Schlagsahne und Ananassaft für die nächsten 10 Drinks zusammen, um Zeit zu sparen – das ist dann der „Premix“, der aber frisch und selbstgemacht ist.

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